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Die Geschichte des Judo Judo hat seinen Ursprung in Japan und wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Jigoro Kano entwickelt. Von Japan aus wurde dieser Kampfsport immer populärer und verbreitete sich über Asien auch sehr stark in Europa, ehe es 1964 zum ersten mal olympisch wurde und bis heute auch ist. Von diesem Zeitpunkt an war die Weiterentwicklung nicht mehr zu stoppen! Die Einflüsse der verschiedenen Kampfstile aus Südamerika, Afrika und Europa machten die Wettkämpfe spannender und interessanter. In den letzten Jahren gab es geradezu einen Judo-Boom auf der Welt und Teilnehmerzahlen schießen in die Höhe, sodass es immer schwieriger wird sich durchzusetzen. Weiblich wie männlich gibt es 7 Gewichtsklassen (weiblich: -48, -52, -57, -63, -70, -78, +78 kg). Judo besteht aus Wurf-, Halte-, Hebel- und Würgetechniken. Je nach dem worauf der Gegner mit der Rückseite seines Körpers aufkommt gibt es eine der 4 verschiedenen Wertungen. Bringt man den Gegner mit dem gesamten Rücken zu Fall, gibt es "IPPON" und der Kampf ist sofort beendet! Außerdem kann ein "IPPON" durch abhebeln, abwürgen(Gegner klopft ab) oder 25 sec festhalten erzielt werden. Für die Vergabe der Wertungen und Einhaltung der Regeln stehen 1 Haupt- und 2 Nebenkampfrichter auf der Matte. Die Kampfzeit beträgt 5 min und bei Gleichstand geht es in die Verlängerung(Golden Score), wo die erste Wertung den Sieg bringt. Der komplette Wettkampf je Gewichtsklasse wird an einem Tag ausgetragen. |
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